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02.+03.06.2012
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Meldeschluss Rheinlandranglistenturnier Doppel/Mixed (Jugend)
16.06.2012
Offene Stadtmeisterschaften Mayen
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Vulkan-Bräu Cup
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Die INFO 02/2011

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(aktualisiert: 23.05.2012, 18:45Uhr)

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DM U22 in Regensburg – Rückblick von Detlef Griesbach

Beste BVR-Platzierung: Sarah und Laura Platz 5

Am 15. April war es mal wieder so weit: Ein Trupp frohgelaunter Rheinländerinnen und Rheinländer machte sich, wie schon im vergangenen Jahr, auf den Weg ins weit entfernte bayrische Regensburg, um dort auf Deutschlands Junioren-Elite zu treffen. Mit den vier An-dernacher Mädels Ina, Katrin, Nicole und Pia, den Remagener Jungs Alex, Max, Robin und Timm sowie weiblicher Verstärkung von der rechten Rheinseite in Person der Unkelerin Sa-rah war man aber fast doppelt so viele wie in 2010. Als Begleitung passten neben mir die Familien Stage und Kämpf noch ein wenig auf, dass auch alles mit rechten Dingen zuging.
Ohne Staus und sonstigen Probleme wurde Regensburg pünktlich, noch vor 11 Uhr erreicht (ein Dank an alle Frühaufsteher, denn Abfahrt in Remagen war bereits um 5:30 Uhr!!).

Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo zunächst eine endlos lange Wartezeit zu überbrücken war, traten diesmal direkt um 12 Uhr die ersten Akteure zum gemischten Doppel in die Are-na: Während Sarah und Max in der ersten Runde gegen Ebersbach/Glomp trotz guten Spiels hier leider gleich die Segel streichen mussten, setzten sich Ina und Timm gegen die gesetzte Paarung Klasen/Hukriede in drei Sätzen ebenso durch, wie Thüringens Maxi, die mit unse-rem Alex zusammen spielte, gegen die Bayern Storch/Schäffer. Leider war dann in Runde zwei für beide Paare Schluss: Gegen die NRW´ler Horbach/Lamsfuß verloren Ina/Timm ei-gentlich völlig unnötig in zwei Sätzen. Maxi und Alex setzten den an 3/4 gesetzten Köhler / Wachenfeld ordentlich zu und zwangen sie im zweiten Satz sogar in die Verlängerung, am Ende musste man aber doch den Gegnern den Sieg überlassen. Schade, hier wäre in bei-den Spielen mehr drin gewesen, so verpasste man knapp das Viertelfinale.

Einzel war angesagt:
Nach Freilos in der ersten Runde setzte sich Timm auch in Durchgang zwei gegen Schäffer (Bayern) in zwei Sätzen durch, ehe er am nächsten Morgen bereits um 9 Uhr! auf den Top-Gesetzten Sebastian Rduch vom Erstligisten VfL 93 Hamburg traf. Während der erste Satz klar verloren wurde, knöpfte er Sebastian im zweiten Satz 14 Punkte ab, insgesamt immerhin noch mehr Punkte, als Rduch im Finale zuließ.
Robin Seyock, der für den leider verletzten Daniel Böse nachrückte, war nach Freilos in Runde eins gegen den stark aufspielenden Münchener Patrick Beier chancenlos.
Mit 19 und 16 zu 21 lieferte Max Stage in der ersten Runde gegen Bachhuber (ebenfalls ein Bayer) zwar heftige Gegenwehr, musste aber auch seinem Gegenüber den Vortritt lassen.

Konnten es die Mädels besser machen?
Zuerst stieg Nicole in den "Ring" und hatte es leider gleich mit der an 3/4 gesetzten Laura Wich vom Zweitligisten Schorndorf (ausnahmsweise mal nicht Bayern sonder Baden-Württemberg) zu tun. Nicole schlug sich tapfer und zwang die recht lautstark agierende Schorndorferin im ersten Satz sogar in die Verlängerung, musste sich letztlich aber doch geschlagen geben.
Noch eine Runde weiter kam Pia. Nach Freilos und einem "kampflosen" Sieg in Runde zwei wartete mit Linda Klasen auch eine gesetzte Spielerin. Mit 18 und 17 forderte Pia einiges von ihrer Gegnerin ab, musste aber am Ende ihrer Gegnerin doch den Vortritt lassen.

Damit war der erste Tag "spielerisch“" gesehen zu Ende. Abends traf man sich zum gemütli-chen Beisammensein in einer Pizzeria und ließ den Tag langsam ausklingen.
Am Samstag stand zunächst die Fortsetzung der Einzel auf dem Plan, bei denen für Pia und Timm (siehe oben) Endstation war. Schön war, dass fast alle zum "ach so frühen Spielbe-ginn" um 9 Uhr mit in die Halle kamen, obwohl die Doppel erst ab 11 Uhr begannen.
Hier setzten sich in Runde eins Timm und Alex gegen Buchelt/Laibacher (Hohenlimburg) in drei Sätzen durch, ehe man im Achtelfinale gegen die Gesetzten Glomp/Stechert (Berlin) das Nachsehen hatte. Hier wäre durchaus mehr drin gewesen, denn der zweite Satz wurde erst in der Verlängerung abgegeben.
Unser zweites "Paar" Max und Robin hatte nach kampfloser erster Runde im zweiten Spiel gegen Oei/Shafiq allerdings keine Chance.
Alle Erwartungen lagen nun bei den Mädels. Hier hatte man mit Ina/Nicole, Pia/Kathrin zwei reine rheinländische Paare am Start und mit Sarah und ihrer saarländischen langjährigen Partnerin Laura ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Pia und Kathrin schieden trotz heftiger Gegenwehr leider schon in der ersten Runde nach drei Sätzen gegen Rehrmann/Storck (NRW) aus. Ina und Nicole hatten es im ersten Spiel erneut mit den starken Bayern zu tun und ließen den Geschwistern Jötten in zwei Sätzen keine Chance. Im zweiten Spiel gegen Altenbeck/Riffelmann lag schon eine Überraschung in der Luft, denn nach knappem Verlust des ersten Satzes ging es im zweiten Durchgang in die Verlängerung, leider aber doch mit dem besseren Ende für die an 3/4 gesetzten NRW´ler. Auch hier lag das Erreichen des Vier-telfinales denkbar nahe.

Blieben noch Sarah und Laura übrig. Das Freilos in der ersten Runde tat beiden offensicht-lich nicht gut, denn gegen ihre bayerischen! Gegnerinnen Eckstein/Storch gaben sie den ersten Satz mit nur 11 Punkten ziemlich deutlich ab. Es war schon das Schlimmste zu be-fürchten, doch in den beiden folgenden Durchgängen fanden sie zurück zu alter Stärke und gewannen noch recht deutlich zu 13 und zu 15. Damit war das Viertelfinale erreicht. Und hier lagen, wie schon im vergangenen Jahr, erneut die Voigt-Zwillinge auf der Lauer. Mit 17 und 18 Punkten erzielten Sarah und Laura ein mehr als achtbares Ergebnis gegen ihre für den Zweitligisten Wittorf aus dem hohen Norden spielenden Gegnerinnen. Das bedeutete Platz 5 und damit die beste Platzierung für den BVR.

Während Sarah noch zu einer Familienfeier in den "fernen Osten" nach Dresden fuhr, mach-ten sich die anderen Akteure und Mitgereisten auf die Heimfahrt ins noch fernere Rheinland. Auch die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle und so erreichte man am frühen Abend wieder heimische Gefilde.

Wenn auch in einigen Fällen noch eine bessere Platzierung zum Greifen nahe war, kann man aus rheinländischer Sicht letztlich mit dem Erreichten zufrieden sein. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht mit Euch allen und ich hatte den Eindruck, dass es auch kamerad-schaftlich eine gelungene Sache war, für mich war Teamgeist zu spüren.


Verfasser: Detlef Griesbach

Bearbeitet von: Anita Dörrheim am 19.05.2011 um 22:46:11 Uhr
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